Studie
Gemeinsam vollbrachte Arbeit
Der freimaurerische Gedanke der gemeinsamen Arbeit besagt, dass eine Loge mehr erbaut, als es irgendein einzelnes Mitglied könnte, denn jeder trägt einen Teil bei und das Ganze hängt von allen Teilen ab.
Der freimaurerische Gedanke der gemeinsamen Arbeit besagt, dass eine Loge mehr erbaut, als es ein einzelnes Mitglied könnte. Jedes Mitglied trägt einen Teil bei, und das Ganze hängt davon ab, dass alle Teile tragfähig sind. Das Bild des gemeinsamen Werkes erinnert daran, dass der eigene Einsatz zählt und sich daran misst, wie gut er dem Gefüge als Ganzem dient.
Gemeinsame Arbeit verlangt Geduld mit anderen. Die Mitglieder bringen verschiedene Fähigkeiten, ein anderes Tempo und ein anderes Verständnis der Aufgabe mit. Die Lehre verlangt von jedem, seinen Beitrag voll einzubringen, die Beiträge anderer ohne Geringschätzung anzunehmen und Bedenken offen vorzubringen statt in stiller Verstimmung.
Beispiel: Eine Loge plant, ihren Versammlungssaal instand zu setzen. Ein Mitglied ist im Zimmererhandwerk geschickt, ein anderes in der Buchführung, ein drittes im Organisieren von Helfern. Jeder übernimmt einen Teil, berichtet in den regelmäßigen Sitzungen und passt sich an, wenn sich der Plan ändert. Der Saal wird fertig, weil die Arbeit geteilt und gemeinsam getragen wurde, nicht weil ein Mitglied alles tat.
