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Suprême Conseild’Occitanie et d’Europe Centrale
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Studie

Gewissen und Glaubensfreiheit

Studiengruppe

Die freimaurerische Lehre verlangt, nach dem Gewissen zu handeln und die Freiheit anderer zu achten, anders zu glauben; darum bleiben Glaubensfragen außerhalb der Loge.

Die freimaurerische Lehre verlangt von jedem, nach seinem Gewissen zu handeln und die Freiheit anderer zu achten, anders zu glauben. Viele freimaurerische Jurisdiktionen verlangen das Bekenntnis zu einem höchsten Wesen, lassen aber jedem Mitglied die Freiheit, diesem Glauben seine eigene Gestalt zu geben.

Gewissen meint hier ein überlegtes Urteil, keine Gewissheit des Gefühls. Das Mitglied wird aufgefordert, seine Überzeugungen durch Studium und Nachdenken zu prüfen und anderen denselben Weg zuzugestehen. Glaubensstreitigkeiten bleiben außerhalb der Loge, damit Mitglieder verschiedener Überzeugungen in einem Körper zusammenarbeiten können.

Beispiel: Zwei Brüder haben unterschiedliche Ansichten zu einer religiösen Frage. In der Loge vereinbaren sie, nicht darüber zu streiten, und arbeiten gemeinsam an Werken der Wohltätigkeit. Jeder behält sein Gewissen, und die Loge behält ihre Einheit.

Quellen: https://en.wikipedia.org/wiki/Freemasonry

Quellen und Links